PODCASTS

Lärm ist das Geräusch der anderen

Über das lauteste Jahrzehnt des vergangenen Jahrhunderts und Lärm im Spiegel unterschiedlicher sozialer Schichten.

Im Gespräch mit MMag. Dr. Peter Payer (Historiker und Stadtforscher) und Prof. DR. Stefan Zahlmann, MA (Institut für Geschichte – Universität  Wien).

Urban Soundscapes

Von klingenden Mozartkugeln, Wiener Elektronik und Live-Übertragung von Stadtgeräuschen im zeitgenössischen Radio.

Im Gespräch mit Oliver Hangl (Künstler) und Dr. Florian Huber (Institut für Kultur und Sozialanthropologie- Universität Wien).

Politische Klangsignaturen und historischen Lärmschutzmaßnahmen

Von Klangkulissen des Dritten Reichs, subjektiver Geräuschempfindung und wie sich Goethe und Wagner vor Lärm aus der Nachbarschaft schützten.
Im Gespräch mit Historiker Prof. Dr. Stefan Zahlmann, MA (Institut für Geschichte – Universität Wien), MMag. Peter Payer (Historiker und Stadtforscher)  und Mag. Peter Zimmermann (Literaturwissenschaftler und Radiojournalist).

TESTEN SIE IHR AUDITIVES GEDÄCHTNIS

Kurze Anleitung zum Finden der Tonpärchen:

Ähnlich wie beim bekannten Bilder-Memory sind hier hinter jeweils zwei Feldern die gleichen Töne versteckt (Tonpärchen). Klicken Sie nacheinander zwei der ausgebreiteten Karten an und horchen Sie, ob sich dahinter die gleichen Geräusche verbergen. Wenn ein Pärchen gefunden wurde, erscheint auf der Rückseite der Karten die Auflösung, um welches Geräusch es sich handelt.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß!

AUSSTELLUNG DER WUNDERVOLLEN TÖNE

Besuchen Sie die Galerie der Geräusche

Was klingt in Ihren Ohren nach Romantik, Glück und Liebe? Machen Sie die Hörprobe! In unserer Ausstellung der wundervollen Töne können Sie testen, ob Sie das richtige Bild zum Ton im Kopf haben. Hören Sie richtig und es klingt nach Liebe, oder verstehen Sie die Welt nicht? Einfach klicken und lauschen. Auf den zweiten Klick erfahren Sie dann, was Sie (hoffentlich) gehört haben …

Auflösung

Das Öffnen einer Flasche „Dom Pérignon“

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So klingt Nostalgie: der Orient Express

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Cohiba, die Königin der Zigarren

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Carneval in Rio

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So klingen Pumps von Manolo Blahnik

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Die Glocken von Notre Dame

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Der unnachahmliche Klang einer Stradivari

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“Das Wunder von Bern”, Deutschland wird zum 1. Mal Fussballweltmeister

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Der Sound von Freiheit: die Harley Davidson

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So klingt ein Klassiker: der Porsche 911

 WUSSTEN SIE SCHON, DASS…

… Fluglärm Blutdruck auch im Schlaf hochtreibt

Selbst im Schlaf kann Fluglärm den Blutdruck messbar erhöhen. Das haben europäische Forscher herausgefunden, die nachts den Blutdruck von 140 Menschen in der Nähe von vier großen europäischen Flughäfen beobachtet haben. Entscheidend ist aber die Lautstärke und nicht die Quelle des Lärms.

… bei Dauerlärm Herzinfarkt droht

In Deutschland ist es viel zu laut. Berechnungen zufolge sind etwa 13 Millionen Bundesbürger mit Geräuschpegeln belastet, die Gesundheitsrisiken darstellen. Studien zeigen: Lärm verursacht Schlafstörungen und kann zu Herz-Kreislaufproblemen führen.

… Knallgeräusche viel schädlicher sind als Diskomusik

Ein explodierender Silvesterböller sei schädlicher für das Ohr als laute Musik in einer Diskothek, so der Professor für Hörakustik an der Hochschule Aalen, Eckhard Hoffmann. Das liege aber weniger an den Diskobesuchen, sondern eher an den Knallkörpern. „Ein Böller reicht aus, um das Ohr 50 Jahre altern zu lasen, wenn man Pech hat“, sagt Hoffmann.

… Lärm weltweit zehntausende Menschen tötet

Lärm tötet nach vorläufigen Erkenntnissen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zehntausende Menschen pro Jahr. Allein die Langzeitbelastung durch Verkehrslärm sei in Europa für bis zu drei Prozent aller tödlichen Herzanfälle verantwortlich, berichtet das britische Magazin „New Scientist“ unter Berufung auf die UN-Organisation. Angesichts von weltweit sieben Millionen Toten pro Jahr durch sogenannte ischämische Herzkrankheiten könnten jährlich mehr als 200.000 Todesfälle auf das Konto des Krachs gehen.

… ein Laubsauger so laut ist wie ein Presslufthammer

Hier haben wir einige Beispiele von Geräuschen und ihren Schallpegeln aufgeführt. Eine Zunahme um zehn Dezibel entspricht einer Verdoppelung der Lautstärke. Keinerlei Gefahren gehen von Geräuschen wie Blätterrauschen (etwa 20 Dezibel), einer ruhigen Wohnstraße (40 Dezibel) oder einer Unterhaltung (60 Dezibel) aus. Die Grenze, bei der das Ohr auf Dauer Schaden nimmt, liegt bei 90 Dezibel. Liegt der Schalldruck oberhalb dieser Marke, steigt die Gefahr einer Vertaubung sprunghaft an. 10 Dezibel: raschelndes Blatt 20 Dezibel: das Ticken einer Armbanduhr 30 Dezibel: Flüstern 40 Dezibel: leise Musik 50 Dezibel: ruhige Wohnstraße 60 Dezibel: normales Gespräch 70 Dezibel: Fernseher, Staubsauger, Rasenmäher 75 Dezibel: Verkehrslärm 80 Dezibel: Motorsäge, Presslufthammer 90 Dezibel: Lastwagen 100 Dezibel: Schlagbohrmaschine, Kreissäge 110 Dezibel: Diskomusik, Symphoniekonzert, Gewitterdonner 120 Dezibel: Autorennen, Düsenjäger