Frisch gebrühter Kaffee, gemähtes Gras – kaum etwas weckt so viele Erinnerungen wie ein bestimmter Geruch. Manchmal kann ein Geruch aber auch Ängste auslösen. Doch woran liegt das? Und wie unterscheidet die Nase zwischen Gestank und lieblichem Duft? Die Sonderausstellung „Geruchswelten“ gibt verblüffende Antworten auf diese und noch viele weitere Fragen rund um die Nase. Sie führt auf eine interaktive Reise durch faszinierende Geruchsräume, in denen Besucher mitschnuppern, den eigenen Geruchssinn testen und die Geschichten hinter mehr als 100 Düften erkunden können.

ES ERWARTEN SIE UNTER ANDEREM FOLGENDE HIGHLIGHTS:

PESTARZT

Zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert wurde unser Kontinent von der Pest heimgesucht. Zu dieser Zeit glaubt man, dass schlechte Gerüche die Ursache von Infektionen und Krankheiten sind und es daher reicht, sich mit angenehmen Gerüchen zu umgeben, um sich zu schützen.

MIR STINKT’S

Schlechte Gerüche sind sehr wichtig: Sie weisen uns auf die Wasser- und Nahrungsqualität hin, auf die Körperhygiene und auf (un)gesunde Umgebungen. Leben stinkt und ein schlechter, von Bakterien hervorgerufener Geruch wie das Methanthiol kann ein sicherer Beweis für das Vorhandensein von Lebewesen sein.

GERUCHS-BOTANIK

Um potentielle Bestäuber anzulocken, haben Blütenpflanzen im Laufe der Evolution viele verschiedene Formen, Farben, Düfte und Gerüche entwickelt.

SEXUALPHEROMONE

Die Medikamenten- und Kosmetikindustrie hat sich darauf spezialisiert, eine breite Palette „magischer Parfums“ auf der Basis von Sexualpheromonen anzubieten. Nach Aussage der Hersteller, erhöhen diese Mischungen die Anziehungskraft und die Wahrtscheinlichkeit, jemanden zu verführen oder verführt zu werden.