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TATORT: AUDIOVERSUM

Hallo Kommissar:in! Eine interaktive Ausstellung

Spuren sichern, Fasern analysieren, DNA vergleichen oder das Erstellen eines Phantombilds ausprobieren – im AUDIOVERSUM ermitteln Besucher:innen ab sofort selbst in einem Kriminalfall. Die neue Sonderausstellung „TATORT: AUDIOVERSUM“ bietet interessierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die besondere Gelegenheit, das spannende Feld der kriminalistischen und forensischen Ermittlungsarbeit kennenzulernen.

„In der neuen Ausstellung stellen wir die spielerische Auseinandersetzung im Kontext des faszinierenden Berufsbildes der Forensiker:innen in den Vordergrund. Es steht die Vermittlung unterschiedlicher Arbeitsmethoden von Kriminaltechniker:innen im Fokus“, so Julia Sparber-Ablinger, Head of AUDIOVERSUM. Mittels eines inszenierten Kriminalfalls werden die Neugier geweckt, Berührungs- und Schwellenängste abgebaut und neue Perspektiven auf den Stellenwert und die Einsatzmöglichkeiten von Naturwissenschaft und Technik im heutigen Berufsalltag eröffnet. Die kriminaltechnischen Inhalte der Ausstellung inklusive der Informationen zur Computer- und Internetsicherheit wurden unter Mitwirkung des Landeskriminalamtes und der Landespolizeidirektion sowie namhafter Expert:innen, u.a. Dr. Thomas Müller (Kriminalpsychologe) und Prof. Dr. Walther Parson (Molekularbiologe), erarbeitet.

 

Ermittlung eines Kunstdiebstahls – Raum für Reflexion
Die Ausstellung umfasst 21 Mitmach- und Infostationen, in deren Zentrum ein Tatort steht, der den Besucher:innen als Ausgangspunkt für eigene Ermittlungen zum Tatbestand eines Kunstdiebstahls dient. Mit einem Ermittlungsblatt zur Hand gilt es von Fingerabdrücken über Zeugenaussagen bis hin zu DNA-Analysen und vielen weiteren Spuren das gesamte Beweismaterial zu einem fiktiven Fall zu sammeln. Die Stationen sind mit Frage- oder Rufzeichen gekennzeichnet. Jene mit Rufzeichen sind Infostationen, die über die jeweiligen Themenfelder aufklären, während jene mit Fragezeichen ein Rätsel enthalten, dessen Lösungen am Ermittlungsblatt einzutragen sind. Das richtige Ergebnis ergibt den Namen der Täterin oder des Täters.

TATORT: AUDIOVERSUM schafft aber auch sprichwörtlichen Raum zur Reflexion. Der Spiegel- und der Netzraum sind nämlich metaphorische Stationen zur Selbstreflexion: Habe ich schon einmal eine Tat begangen? War ich immer ehrlich? Kann ich mich selbst im Spiegel anschauen? Das sind nur einige der Fragen, die Besucher:innen sich stellen können. Im Netzraum besteht die Möglichkeit, sich einfach fallen zu lassen. Dabei stellt sich aber dennoch die Frage, ob Ehrlichkeit und Vorsicht genügend „Sicherheitsnetz“ bieten, um vor krimineller Energie geschützt zu sein.

Einblicke in Kriminalistik und Kriminalfälle
Die Ausstellung gewährt Einblicke in die Kriminalistik im Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen. Außerdem sind Uniformen und Dienstgrade der Beamten ausgestellt, um die Struktur der Exekutive zu verstehen. Bezugnehmend auf regionale Ereignisse wurden historische Kriminalfälle aus Innsbruck recherchiert und es werden die Geschichten zu den Orten des damaligen Geschehens erzählt. TATORT ist ein Kooperationsprojekt der wissens.wert.welt Klagenfurt und des Welios Science Center in Wels. Die interaktive Ausstellung zeigt Leihgaben der Tiroler Landesmuseen, des Institutes für Gerichtsmedizin der Med. Uni Innsbruck, des Landeskriminalamtes, der Landespolizeidirektion, des Bildungszentrums Absam sowie Gegenstände aus privaten Beständen ehemaliger Beamter.

Das AUDIOVERSUM hat erneut die heimische Kreativwirtschaft in die Ausstellungsgestaltung eingebunden: Den Bau der Ausstellung und das Projektmanagement von TATORT: AUDIOVERSUM haben Rupert Asanger und Florian Volderauer (wau. Salon für gepflegte Gestaltung Innsbruck) übernommen. Die beiden Grafikerinnen Heidi Sutterlüty-Kathan und Beatrix Rettenbacher (Weiberwirtschaft Innsbruck) zeichneten für Design und Konzeption verantwortlich.

TATORT: AUDIOVERSUM

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