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Podcast

HINHÖREN: Christoph W. Bauer – Vom Lärm und leisen Tönen

Zum Tag gegen Lärm, der alljährlich Ende April begangen wird, richtet HINHÖREN den Blick nach innen wie nach außen: auf den Lärm – und das, was er in uns auslöst. Zu Gast ist der Autor Christoph W. Bauer, der mit seiner Novelle „Lärm“ eine eindringliche Geschichte über Reizüberflutung und Selbstbegegnung geschrieben hat.
„Das Vibrieren des Bodens, seit Monaten ging das so.“ – so beginnt ein Text, in dem eine Großbaustelle vor einer Innsbrucker Wohnung nicht nur zur akustischen Belastung wird, sondern zum Auslöser einer Reise in die eigene Vergangenheit. In der Tradition großer Novellenformen kreist Bauers Erzählung um Existenz, Erinnerung und die Frage, was das Leben aus uns macht. Trotz des allgegenwärtigen Getöses ist „Lärm“ ein leises Buch. Und auch das Podcast-Gespräch ist ruhig – nachdenklich, aufmerksam. Es geht um das Schreiben als Form des genauen Hinhörens, um Rhythmus in Texten, um die wachsende Lautstärke von Politik und Medien – und um Social Media als permanente Geräuschkulisse.
Ein warmes, philosophisches Gespräch mit einem Schriftsteller, der die Stille schätzt – und sie zugleich als bedrohlich begreift.

 

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