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HINHÖREN: Susanne Langbein – Singen mit Körper und Seele

Diesmal geht es bei HINHÖREN nicht nur um Applaus, sondern um das, was davor entsteht: das Zusammenspiel von Stimme, Gefühl und Aufmerksamkeit. In dieser Folge begegnen wir der Sopranistin Susanne Langbein. Ihre Reise begann an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und führte sie ans Tiroler Landestheater, wo sie noch von Brigitte Fassbaender engagiert wurde. Dort entwickelte sie sich vom jungen Ensemblemitglied zur vielseitigen Künstlerin – mit Rollen wie Susanna in „Le nozze di Figaro“, Elettra in „Idomeneo“ oder Donna Anna in „Don Giovanni“. Jenseits großer Partien und internationaler Bühnen liegt das, was sie antreibt: das Hinhören. Auf die eigene Stimme, auf den Körper, auf die Gesellschaft – und auf das, was sich zwischen den Tönen entfaltet.
Susanne Langbein beschreibt sich als sensibel – als jemand, bei dem Musik nicht nur klingt, sondern den ganzen Körper erfasst. Für sie ist Singen kein bloßes Handwerk, sondern ein Zusammenspiel aus Disziplin, emotionaler Offenheit und innerem Gespür. Genau das gibt sie weiter: als Lehrerin, als Kollegin, als Mensch auf und hinter der Bühne. Wir sprechen über musikalische Intelligenz, über Skitouren am Vormittag und große Oper am Abend – und darüber, warum Zuhören vielleicht die wichtigste Fähigkeit in der Musik ist.

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